Tag 8: Tag der Ruhe.
Nachdem wir am Sonntag gearbeitet haben, weil Rolf und Alfred noch da waren, haben wir heute einen Tag zum Ausruhen eingelegt. Wir sind etwas später aufgestanden (8 Uhr) und haben nur Sachen gearbeitet, bei denen man nicht schwer heben musste. So haben wir alle Winkel überprüft, ob genügend Nägel drin sind und haben noch Metallplatten an den Stellen angenagelt, wo sie noch gefehlt haben. Danach haben wir Querstreben in die Wände gemacht und die provisorischen Befestigungen entfernt.
Am Nachmittag haben wir dann den Einkauf gemacht. Getränke, Brot, Obst etc. Alles was man eben benötigt um fleißig arbeiten zu können.
Bei der Kalkulation der Etage haben wir dann ein Problem festgestellt. Nach unseren Berechnungen wäre das Haus 12 cm höher als in den Plänen. Nach langem Rechnen und Überlegen, haben wir dann festgestellt, dass die Architektin die Decke nach den Maßstäben für eine Betondecke berechnet hat. Wir haben Holz und dadurch ist die Decke 12 cm dicker ist. Nach einem Telefonat mit der Architektin, hat sich das aber als problemlos dargestellt, da wir eine Höhenbegrenzung von 15 m Gesamthöhe im Bebauungsplan haben, unser Haus aber, trotz der 12 cm, nur 7 m Hoch wird.
Dann habe ich noch mit der Architektin einige andere Details besprochen und abgeklärt. Zum Beispiel wird es an einer Stelle ein weiteres Fenster geben und an einer anderen kommt ein Fenster weniger hinein. Ist alles kein Problem.
Morgen geht es wieder um 5 Uhr richtig weiter. Mein Papa, Albert und ich werden dann die Bodenpatte für die Decke auslegen und verschrauben. Ob wir das schaffen erfahrt ihr dann morgen.
Ohne uns zu viel Druck zu machen, denken wir, dass am Samstag Richtfest ist. Dass werden wir drei dann wohl alleine feieren, da Flori mit den Jugendlichen aus unserem Projekt in Urlaub gefahren ist. Da sind auch fast alle unsere Freunde dabei. Der Karton Sekt den mir meine Mama geschenkt hat wird also für uns drei “Nicht-Alkohol-Trinker” reichen
Und jetzt noch ein paar Fotos des aktuellen Standes (bei Tageslicht):


