Seit einigen Wochen habe ich mich mit dem Gedanken beschäftigt, das Rauchen aufzugeben. Gründe dafür gibt es sicherlich genügend. Die möchte ich auch gar nicht aufzählen. Ich möchte auch nicht ins Gegenteil verfallen und das Rauchen im allgemeinen bekämpfen. Nein, das möchte ich nicht. Es ist meine Entscheidung und ich denke jeder muss das für sich entscheiden.
Was will ich also tun? Ich habe mir einen festen Tag ausgesucht. Habe mir auch zwei Tage frei geschaufelt, so dass ich mit einem Wochenende vier Tage ganz für mich habe. Falls ich etwas nervös werde, möchte ich nicht, dass andere darunter leiden. Ich habe mir einiges an Arbeit im Home Office gelassen, so dass ich nicht nur an das Rauchen denken muss. Zusätzlich habe ich meine beiden besten Freunde darüber informiert.
Mein Frau unterstützt mich natürlich. Da sie Nichtraucherin ist, ist die wichtigste Unterstützung in den nächsten Tagen Verständnis zu haben. Nach vier Tagen will ich dann wieder in die “Öffentlichkeit”. Wenn ich dort auch noch vier Tage durchhalte, werde ich diesen Beitrag veröffentlichen.
Wenn ihr also diesen Beitrag lest, bin ich schon vier Tage “clean”.
12.12.2009
0 Uhr: “Alle Zigaretten die ich noch hatte, habe ich vernichtet!”
10 Uhr:
Der erste Espresso ohne Zigarette war schwerer als ich gedacht hätte. Ich bin aber weiterhin entschlossen. Den ersten kleinen Kampf mit dem inneren Schweinehund habe ich gewonnen.
12.30 Uhr:
Kämpfe das zweite mal heute. Gerade habe ich sogar ein wenig Schweißausbrüche. Ich bleibe Sieger!
16 Uhr:
Seit gut 2 Stunden Schweißausbrüche. Scheiße ist das hart. Gott sei Dank habe ich heute Nacht alle Zigaretten vernichtet, sonst hätte ich wahrscheinlich aufgegeben. Laufe wie ein Gestörter durchs Haus. Ich hoffe, dass es morgen besser wird.
22 Uhr:
Gerade ist es ein wenig besser. Ich gehe jetzt duschen und versuche dann zu schlafen. Wollte heute ganz viel zur Ablenkung machen und habe fast gar nichts gemacht.
13.12.2009
6 Uhr:
30 Stunden ohne Zigarette. Heute Nacht spät eingeschlafen. Wieder früh aufgestanden. Leichte Hustenanfälle und Sodbrennen. Naja, bei 3 Liter Cola. Egal, ich hoffe zumindest, dass am Ende des Tages mein Körper sich beruhigt und endlich akzeptiert, dass er das Nikotin nicht mehr braucht.
10 Uhr:
Körperlich merke ich gerade nichts. Bin nur noch ein wenig Kraftlos. Ich denke das ist vom Kampf von gestern und der nicht so gut geschlafenen Nacht. Das Gefühl eine rauchen zu müssen war heute eigentlich noch gar nicht da.
14 Uhr:
Körperlich merke ich gerade nichts. Bin nur noch ein wenig Kraftlos. Ich denke das ist vom Kampf von gestern und der nicht so gut geschlafenen Nacht. Das Gefühl eine rauchen zu müssen war heute eigentlich noch gar nicht da.
17 Uhr:
Alles OK. Nach gutem Mittagessen ein kleines Mittagsschläfchen. Selbst der Espresso nach dem Essen geht ohne Probleme. Ich trinke ihn draußen, da wo ich früher geraucht habe
20 Uhr:
Viel geschlafen heute. Habe also meinen fehlenden Schlaf von gestern aufgeholt. Ein wenig husten, aber sonst alles OK.
21 Uhr:
Bis jetzt habe ich das nicht erwähnt, aber gerade machen sich doch die “Stoffwechselprobleme” sehr stark bemerkbar. Eigentlich ein gutes Zeichen. Ansonsten geht es mir aber gut. Wahrscheinlich werde ich nur noch morgen Zuhause bleiben und dann mal wieder unter andere Menschen gehen.
14.12.2009
10 Uhr:
Ich habe heute wieder schlecht geschlafen. Obwohl ich mich sehr müde fühlte und jetzt auch immer noch fühle. Bin schlaff, wie wenn ich gestern den ganzen Tag körperlich gearbeitet hätte. Wahrscheinlich hat mein Körper mehr gearbeitet als ich. Trotz dieser Nebenwirkungen ist der Wunsch eine Zigarette zu rauchen kaum da.
23 Uhr:
Immer noch keine Zigarette geraucht. Mein Körper hat sich aber den ganzen Tag angefühlt, als ob jemand die Luft herausgelassen hat. Bin um 22 Uhr eingeschlafen und gerade (nach zwei Stunden) schweißgebadet aufgewacht. Hustenanfälle. “Und ob ich schon wanderte im finsteren Tal…”
15.12.2009
8 Uhr:
Bin in die Werkstatt gefahren. Wollte mal wieder unter Menschen
12 Uhr:
Zu viel Menschen
Bin wieder nach Hause gefahren. Bin noch ein bisschen nervös. Der Wunsch eine zu rauchen war aber nicht da. Ich brauche einfach noch ein bisschen Ruhe.
Tags: nichtraucher

Respekt!!
doppelter Respekt – halte durch, schön, dass du Unterstützung hast ! Vielleicht motiviert dich aus der Ferne ein Etappenziel, dass ich neulich erreichen durfte
(kann hier vieles SEHR nachvollziehen !) :
http://decalcification.wordpress.com/2009/10/06/etappenziel/
das letzte Update ist eine Woche her, wie geht’s Dir denn in der Zwischenzeit?
Wir drücken Dir die Daumen, Du schaffst das!
Mein Blog macht gerade Urlaub
, aber auf die Frage von Peter: Ja, ich bin immer noch Nichtraucher. Der Körper verlangt gar keine Zigarette mehr. Ab und zu ist im Kopf noch eine. Aber die konnte ich bis jetzt alle ablehnen
Respekt! Viel Kraft weiterhin!
Crăciun fericit şi un An Nou fericit!
es ist hier etwa ruhig geworden,
hoffe du hast keinen Rückfall gehabt, und willst nur nichts darüber schreiben ?
Ich bin immer noch Nichtraucher!
Bin selber seit 4 Monaten rauchfrei. Ich weiß was Du mitmachst. Ich leide mit Dir. Viel Glück weiterhin !
bin schon 7 jahre nichtraucherin
und habe an dem tag angefangen
nicht mehr über zigaretten nachzudenken
da ich der meinung bin
solange das rauchen noch ein thema für mich ist
bin ich keine nichtraucherin
also hör auf die nicht gerauchte zigaretten so wie die rauchfreie zeit zu zählen
nach dem motto aus den augen aus dem sinn
drücke dir die daumen das du es schaffst
aber denke daran wer es einmal geschafft hat aufzuhören
schafft es nicht nochmal
also finger weg von den zigis ein leben lang