Rauchmelder – Von der Entscheidung bis zur Montage

Das Thema Rauchmelder beschäftigt mich gerade beruflich. Das hat mich dazu veranlasst auch privat über das Thema nachzudenken. Ich habe mich sehr schnell dafür entschieden, Rauchmelder in die Wohnung einzubauen, es war dann nur noch eine Frage der Technik. Die Entscheidung sollte uns eigentlich sehr leicht fallen. Wenn jeder jetzt einmal darüber nachdenkt, wie viel Geld er für diverse Versicherungen im Jahr ausgibt (die einem nicht das Leben retten) und dann die Kosten für Rauchmelder dagegen stellt, dann dürfte die Entscheidung sehr leicht fallen. Zudem: in 9 Bundesländern zählt für Neubauten schon Rauchmelderpflicht.

Für den Privathaushalt ohne besondere Brandquellen (wie Holzofen oder anderen offenen Feuerquellen) gibt es im großen uns ganzen drei Meldegeräte in zwei Varianten:
1. Rauchmelder
2. Hitzemelder
3. Rauch- und Hitzemelderkombination
- jeweils ohne und mit Funktechnik

Rauchmelder:
Ein Rauchmelder funktioniert optisch, das heißt, dass ein kleiner Lichtstrahl der auf einen Sensor strahlt, durch Rauch unterbrochen wird und Alarm auslöst (wen Details interessieren, hier).

Hitzemelder:
Ein Hitze- oder Wärmemelder funktioniert mit einem Temperatursensor. Dabei gibt es auch kleine Detailunterschiede. Einige Hitzemelder sind auf eine feste Temperatur eingestellt, lösen also einen Alarm bei einer festen Temperatur aus. Andere lösen erst einen Alarm aus, wenn es in einer bestimmten Zeitspanne zu einem hoher Temperaturunterschied kommt (Thermodifferenzialmeldern, mehr ebenfalls hier).

Funktechnik:
Mit oder ohne Funktechnik unterscheidet, ob die Melder miteinander “kommunizieren”. Ein Rauch- oder Hitzemelder, der keine Funktechnik besitzt, meldet einen Alarm nur an dem Gerät, das alarmiert wurde. Brennt es also im Wohnzimmer, dann ertönt nur der Rauchmelder im Wohnzimmer. Besitzen mehrere Rauchmelder im Haus die Funktechnik, dann übertragen die Geräte den Brandfall und und jedem Gerät ertönt der Alarm.

Gedanken zur Funktechnik:
Wir haben eine einstöckige relativ kleine Wohnung mit sehr kurzen Fluchtwegen an drei Stellen. Rauchmelder alarmieren mit 80 Dezibel und mehr. Das ist die Lautstärke eines Rasenmähers oder eine vorbeifahrenden LKW. Wir hören also die Melder von jedem Zimmer mehr als gut. Anders wäre meine Entscheidung bei einer mehrstöckigen Wohnung gewesen, oder wenn zum Beispiel im Unter- oder Obergeschoss weitere Familienangehörige (Eltern, etc.) gewohnt hätten.

Gedanken zu Rauch- und Hitzemelder:
Rauchmelder empfehlen sich an allen Orten, an den es keine generell keine Rauch- oder Dampfquellen gibt. Also in jedem normalen Wohnzimmer, Schlafzimmer oder Kinderzimmern. In der Küche kann es durchaus auch mal zur Rauch- oder Dampfentwicklung kommen. Hier bieten sich also die Hitzemelder an.

Kauf:
Wer nicht online kaufen will, der findet Rauch und Hitzemelder in fast jedem Baumarkt. Ich habe mich nicht für das billige Produkt für 3.99 Euro entschieden, sondern für einen namhaften Hersteller für Sicherheitstechnik mit VDS Zertifizierung für ca. 12.00 Euro ohne Funktechnik. Ich habe ein Set gefunden mit 2 Rauchmeldern und einem Testspray für 25.00 Euro. Im Internet habe ich ein Set mit vier Funkrauchmeldern für um die 35.00 Euro gefunden. Es ist also wirklich keine sehr teure Investition. Sollte der Rauchmelder keine Batterie besitzen, kann ich nur den Kauf von “Longlife” Batterien empfehlen die halten bei meinem Gerät, laut Hersteller, ca. 10 Jahre! (Stückpreis ca. 6.00 – 8.00 Euro).

Montage:
Die Montage ist das Einfachste. Ich habe mir ein Magnetsystem gekauft. Zwei dünne Metallplatten, eine davon magnetisch. Eine wird an die Decke geklebt und die andere auf das Gerät – fertig.

Bitte die Anweisungen zum Montageort für die Rauch- und Hitzemelder, die auf oder in der Packung stehen, beachten!

Meine Kosten:
25.00 Euro für die Rauchmelder und Testspray
12.00 Euro für zwei Longlife Batterien
8.00 Euro für zwei Magnet-Montage-Systeme
—–
45.00 Euro

Einige Links zu Amazon Produkten, die ich gekauft habe:
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